Kapitelverzeichnis - Leosplace

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Romane > Orcus Gammeus > Das Mädchen mit den singenden Klingen
1. In geheimer Mission
Alles, was der Mensch insgeheim im Schutz der nächtlichen Finsternis tut, wird einmal ans Tageslicht gelangen.

Khalil Gibran

2. Die Fürstin der Finsternis
Schwarze Schwäne
Leuchtend roter Mund
Ziehen Trauerkreise
Um das Schloss
Von Wasser umgeben
Die Brücken wurden hochgezogen
Zu früh versank sein Stern
Schwarze Schwäne
Leuchtend roter Mund
Trauer im Schloss

Ingrid Maria Sander

3. Fremde Verwandte
Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man.

Franz Kafka

4. Ende des Schweigens
Das Schweigen ist ein so herrliches Thema, dass man andauernd darüber reden könnte.

Jules Romains

5. Abschied
Alle Veränderungen, sogar die meistersehnten, haben ihre Melancholie. Denn was wir hinter uns lassen, ist ein Teil unserer selbst. Wir müssen einem Leben Lebewohl sagen, bevor wir in ein anderes eintreten können.

Anatole France

6. Eine neue Familie
Als Gott am sechsten Schöpfungstag alles ansah, was er gemacht hatte, war zwar alles gut, aber dafür war auch die Familie noch nicht da.

Kurt Tucholsky

7. Das "Güldsche Gut"
Herr, setze dem Überfluss Grenzen
und lasse die Grenzen überflüssig werden.
Lasse die Leute kein falsches Geld machen,
aber auch das Geld keine falschen Leute.

Hermann Joseph Kappen

8. Verborgene Fähigkeiten
Verborgen bleibt, was Du verbergen wolltest -
Als Millionen Sonnen Du vor uns aufrolltest -
Da wolltest Du uns Macht und Schönheit zeigen,
Vor solcher Größe muss der Mensch sich neigen.

Friederike Kempner

9. Steinteiler
Allah nahm eine Hand voll Südwind und erschuf daraus das Pferd.

Astrid Frank

10. Heimweh
Wer in die Fremde will wandern,
Der muss mit der Liebsten gehn,
Es jubeln und lassen die andern
Den Fremden alleine stehn.

Was wisset ihr, dunkele Wipfel,
Von der alten, schönen Zeit?
Ach, die Heimat hinter den Gipfeln,
Wie liegt sie von hier so weit!

Am liebsten betracht ich die Sterne,
Die schienen, wie ich ging zu ihr,
Die Nachtigall hör ich so gerne,
Sie sang vor der Liebsten Tür.

Der Morgen, das ist meine Freude!
Da steig ich in stiller Stund
Auf den höchsten Berg in die Weite,
Grüß dich, Deutschland, aus Herzensgrund!

Joseph von Eichendorff

11. Der Ahnensaal
Wo die Natur aufhört, ihre Abbilder zu schaffen, dort beginnt der Mensch aus natürlichen Dingen mit Hilfe der Natur unendliche Bilder zu schaffen.

Leonardo da Vinci

12. Steinmagie
DIAMANTEN SIND TRÄNEN DER ENGEL
RUBINE SPIEGELN IHR BLUT
TÜRKISE ZEIGEN DIE FARBEN DES MEERES
GRANATE VERKÖRPERN DIE GLUT

IM ONYX SIEHT MAN DUNKELHEIT-TRAUER
DER AMETHYST MACHT UNS REIN
DAS JADEGESTEIN WALD UND WIESEN VERTRITT
UND ROSENQUARZ STEHT FÜR EWIGES SEIN

SO HAT JEDER STEIN JEDER MENSCH JEDES TIER
UND JEGLICHE PFLANZE UND BAUM
SEINE KRAFT SEINEN NUTZEN UND SEINEN SINN
IM LEBEN IM TOD UND IM TRAUM

Erika Kühn-Maurer

13. Alter Glanz
Es gibt viel Trauriges in der Welt und viel Schönes.
Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben,
als man ertragen kann,
dann stärkt sich indessen leise das Schöne
und berührt wieder unsere Seele.

Hugo von Hofmannsthal

14. Die Kunst des Kampfes
Künstler wird man aus Verzweiflung.

Ernst Ludwig Kirchner

15. Die Flucht aus Orcus
Es ist besser, etwas gehabt und wieder verloren zu haben,
als es nie gehabt zu haben.

Walisisches Sprichwort

16. Wanderer zwischen den Welten
Willst du dich selber erkennen, so sieh, wie die Andern es treiben.
Willst du die Andern verstehn, blick' in dein eigenes Herz.

Friedrich Schiller

17. Der Entschluss
Nichts verschafft mehr Ruhe als ein gefasster Entschluss.

Charles Maurice de Talleyrand

18. Der Stein der Veränderung
Wer neue Wege gehen will, muss alte Pfade verlassen.

Manfred Grau

19. Alte Freunde
Sei nicht verzweifelt, wenn es um das Abschiednehmen geht. Ein Lebewohl ist notwendig, ehe man sich wieder sehen kann. Und ein Wiedersehen, sei es nach Augenblicken, sei es nach Lebenszeiten, ist denen gewiss, die Freunde sind.

Richard Bach

20. Das Lager
Behandle deinen Freund so, als wenn er eines Tages dein Feind werden könnte.

Laberius, Decimus

21. Das Lied
Die Prophezeiung des Ereignisses führt zum Ereignis der Prophezeiung.

Paul Watzlawick

22. Streit
Die Leute streiten im Allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können.

Gilbert Keith Chesterton

23. Der Verrat
Ich liebe den Verrat, aber ich hasse Verräter.

Gaius Julius Caesar

24. Der Schwur
Es ist schon wahr: Nichts wirkt so rasch wie Gift!

Erich Kästner

25. Ruhelos
Unruhe ist der ärgste Dämon im Leben.

Bertold Auerbach

26. Die Höhle
Das ist ein Gefängnis! Man kommt da leicht rein, Probleme kriegen wir erst, wenn wir wieder raus wollen.

Filmzitat "Der Mann in der eisernen Maske"

27. Wenn Engel sterben
Aber das Glück kann nie kommen. Sind die Umstände endlich gefügig gemacht, so verlegt die Natur den Kampf von außen nach innen und bringt allmählich in unserm Herzen eine Wandlung hervor, so daß es etwas anderes wünscht, als was ihm zuteil werden wird.

Marcel Proust

28. Aufbruch
Tu' aus das Licht und dann – Tu' aus das Licht; -
Ja, lösch' ich dich, du flammenheller Diener -
Kann ich dein vorig Licht dir wiedergeben,
Sollt' ich's bereun; – doch dein Licht ausgetan,
Du reizend Muster herrlichster Natur,
Nie find' ich den Prometheusfunken wieder,
Dein Licht zu zünden.

Shakespeare, Othello der Mohr


 
Copyright 2018. Alle Rechte vorbehalten
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü